Beats by Dr. Dre Studio mit Noise Cancelling

Beats by Dr. Dre Studio mit Noise Cancelling Michael Neuer

Noise Cancelling Test

Sound - 84%
Tragekomfort - 86%
Verarbeitung - 88%
Noise Cancelling - 82%

Fazit: Oftmals als minderwertig verschriehen, zeigt sich der Beats by Dre Studio mit Noise Cancelling Funktion als Kopfhörer erster Güte. Leider fallen auch hier die Schwächen der gesamten Produktpalette auf. Während sich die Verarbeitung und Ausstattung mehr als vorbildlich zeigen, hapert es etwas an der eigentlichen Funktion eines Kopfhörers - der Klangwiedergabe.

86%

Beats by Dre Studio Noise Cancelling


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Angesagt ist, wer Beats trägt! Diese Kopfhörer sind Lifestyle und Image, denn sie spielen Nebenrollen in den begehrtesten Musikvideos. Aber das versteckte Marketing ist nicht der Hauptgrund ihrer Popularität, denn Beats sind auch hochwertig. Die Dr. Dre Studio High Definition ­OverEar-Kopfhörer halten Schritt mit der Technologie und verbauen ein Active Noise Cancelling System.
Ein bekannter Name, auffallendes Design in Kombination mit der neusten Technologie, spielt natürlich in der obersten Preisliga, weshalb die Beats stolze 235 EURO kosten. Doch etwas wird gemunkelt, und zwar, dass die Kids diese hohen Preise aufrechterhalten. Der Hype um Beats soll eine Seifenblase sein? Dem Gerücht gehen wir nach und nehmen die Beats unter die Lupe.

Ausstattung

Es stellt sich die Frage was bezweckt dieses Noise Cancelling-System? Dieses ist, anders als seine Vorgänger, aktiv an der Lärmunterdrückung beteiligt. Im Unterschied zu den gewohnten passiven Systemen werden die Umgebungsgeräusche hier wahrgenommen und aufgenommen. Sie werden dann durch ein Gegensignal aufgehoben und es entsteht eine sogenannte Interferenz oder eine Phasen-Pause. Neben diesem speziellen System sind die Beats hochwertig verarbeitet. Die Logos und das Design sprechen schon auf den ersten Blick für sich. Das LED-Rot wird von den 2 ­AAA-Batterien genährt. Die sind nicht nur zur Zierde da, sondern bringen auch das Noise Cancelling-System zum Laufen. Wenn sie sich nach 3 oder 4 Wochen, oder auch nach mehreren Monaten, dem Ende nähern, dann schalten sie auf Gelb. Neben diesem Schnickschnack verfügen sie über ein reichhaltiges Zubehör. Dieses wird in Form von 2 Kabeln, eins davon mit Mikrofon, für unterschiedliche Anforderungen, eine Hartplastikverpackung mit Mikrofasertuch für die Pflege des Klavierlacks, geliefert.

Sound

Doch die Königsdisziplin ist der Klang. Dort spielen die Beats ihre Erfahrungen mit den Stars völlig aus. Dieser Sound ist unschlagbar, denn die Beats zaubern den Hörer direkt ins Studio. Leider passiert das nicht immer im gleichen Maße. So sind die Beats für ­Elektro-Genre wie geschaffen, wobei sie beim Rock die Gitarren ein wenig dämpfen. Doch es gibt genügend detaillierte Musik, die sich mit den Beats genießen lässt. Je elektronischer die Musik, desto besser können die Beats ihre Fähigkeiten ausspielen. Die Bässe sind satt und klangvoll, dabei wird besonders das Noise ­Cancelling erkennbar, während alle anderen Passagen vor Detailliertheit geradezu Strotzen. Eines muss jedoch erwähnt werden, das NC-System funktioniert von außen nach innen, aber umgekehrt nicht. Die Umgebung wird die Musik nicht überhören können.

Fazit

Jeder zukünftige Besitzer der Beats sollte sich darüber im Klaren sein, dass er sich vorrangig ein Design- & Lifestyle-Produkt holt. Nach einiger Zeit wird das Noise Cancelling schwächer oder seine Makel werden für ein verwöhntes Ohr bemerkbar. Die Umgebungsgeräusche werden dann deutlich wahrgenommen und es stört auch, dass elektromagnetische Störungen nicht rausgefiltert werden. Der Sound ist aber nach wie vor unschlagbar und fast der beste seiner Klasse, jedoch sollten auch die anderen Details für 235 EURO stimmen.


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